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DER GRÜNE BRIEF
Kleingärtner-Bezirksverband Lüneburg e.V.
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07.03.2026 - Mitgliederversammlung Kleingärtner-Bezirksverband Lüneburg
10:00 Uhr - Vereinsheim KGV Krähensaal e.V.
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Mitgliederversammlung
von Kleingärtner-Bezirksverband
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Am 07. März findet ab 10:00 Uhr die Mitgliederversammlung des Kleingärtner-Bezirksverbandes Lüneburg im Vereinshaus des KGV Krähensaal e.V. statt.
Vorläufige Tagesordnung
TOP 1: Feststellung der Beschlussfähigkeit
TOP 2: Genehmigung der vorläufigen Tagesordnung
TOP 3: Begrüßung durch den Vorstand des BV
TOP 4: Totenehrung
TOP 5: Grußworte der Gäste
TOP 6: Geschäftsbericht des Vorstandes
TOP 7: Kassenbericht (ist der Einladung beigefügt)
TOP 8: Revisionsbericht und Entlastung des Vorstandes
TOP 9: Genehmigung des Haushaltsvoranschlags für das Jahr 2026 (ist der Einladung beigefügt)
TOP 10: Wahlen
- 1. Vorsitzende/r
- 1. Schriftführer/in
- 2 Revisoren/inen und stellvertretende/r Revisor/in
TOP 11: Pachtunterlagen und Übergabeprotokoll von den Vereinen an den BV
TOP 12: Verschiedenes
TOP 13: Schlusswort
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Vereins- und Familiennachrichten
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Nachrichten, die hier veröffentlich werden sollen, bitte jeweils bis zum 25. des Monats an den Kleingärtner-Bezirksverband schicken.
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Gartenfreunde Moorfeld
von Tina Rhein
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Die Gartenfreunde Moorfeld e.V. laden alle Mitglieder und Interessierte zu einer Info-Veranstaltung zum Thema „Blühstreifen“
am 28. März 2026
an der Zeit von 15 – 17 Uhr
in das Vereinshaus Moorfeld
zu Kaffee und Kuchen ein.
Kleine Bienenweiden-Pakte stehen kostenfrei zum Abholen zur Verfügung!
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Wir als Gartenfreunde haben viel Freude daran, uns eine Ausgleichsfläche und Ruhe-Oase für unseren Alltag zu schaffen. Dort genießen wir sonnige Momente und können uns erholen.
Auf unserer Mitgliederversammlung am 07. Dezember 2025 haben wir beschlossen, Bienen, Hummeln und viele andere Insekten und Tieren dazu einzuladen, ebenfalls in unseren Gärten „aufzutanken“. Das wollen wir erreichen, indem wir neben unseren Anbau- und Erholungsflächen gezielt kleine Blühstreifen anlegen.
Um unseren Mitgliedern die Arbeit zu erleichtern, geben wir im Rahmen einer kleinen Info-Veranstaltung bei Kaffee und Kuchen nützliche Tipps und stellen kleine Bienenweiden-Pakete kostenfrei zum Abholen zur Verfügung.
Wir freuen uns, Euch am 28. März 2026 begrüßen zu dürfen!
Tina Rhein
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SGV Brasilien
von Diana Wege
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Frühlingserwachen im Schrebergarten – Die ersten Arbeiten im März
Mit dem Monat März beginnt für viele Schrebergärtnerinnen und Schrebergärtner die lang ersehnte neue Gartensaison. Die Tage werden spürbar länger, die Temperaturen steigen langsam an, und die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf. Auch wenn Frostnächte weiterhin möglich sind, bietet der März bereits zahlreiche Gelegenheiten, aktiv im Garten zu werden und wichtige Vorbereitungen für das Gartenjahr zu treffen.
Eine der ersten sichtbaren Arbeiten ist der Rückschnitt von Stauden und Zierpflanzen, diese sollten allerdings nicht zu früh im Jahr vorgenommen werden. Viele Stauden, die über den Winter bewusst stehen gelassen wurden, um Insekten Unterschlupf zu bieten oder Beete vor Frost zu schützen, sollten noch nicht zu Beginn der Gartensaison zurückgeschnitten werden. Denn es gilt auch an die Insekten und Kleinstlebewesen in unseren Gärten zu denken! Die alten Blütenstände bieten immer noch eine gute Nahrungsquelle oder Unterschlupf für die kleinen Bewohner. Erst wenn die Sonne höher steht im Jahr, und da zeigen neuste Erkenntnisse, den Mai, reicht es aus die Stauden zu stutzen. Wer es aber absolut nicht abwarten kann, sollte die Pflanzenteile noch nicht kompostieren. Sie können in kleinen Bündeln zusammengebunden werden und aufrecht in die Sonne gestellt werden, dann können auch die Kleinstlebewesen die Abschnitte noch nutzen.
Auch der Rasen rückt im März wieder in den Fokus. Nach den Wintermonaten zeigt sich die Grünfläche oft mit Moos, kahlen Stellen oder verfilzten Bereichen. Sobald der Boden abgetrocknet und nicht mehr gefroren ist, kann mit der ersten Rasenpflege begonnen werden. Zunächst empfiehlt sich ein gründliches Abharken, um Laub, abgestorbene Halme und Moos zu entfernen. Dadurch wird der Boden belüftet und das Wachstum neuer Gräser angeregt. Bei stärkerer Verfilzung kann auch vorsichtig vertikutiert werden – allerdings erst, wenn der Rasen tatsächlich zu wachsen beginnt!
Kahle Stellen lassen sich jetzt gut nachsäen. Wichtig ist dabei, eine zum bestehenden Rasen passende Saat zu wählen. Nach der Aussaat sollte der Boden leicht angedrückt und in den folgenden Wochen gleichmäßig feucht gehalten werden. Eine erste, leichte Düngung kann ebenfalls sinnvoll sein, um dem Rasen nach dem Winter neue Kraft zu geben.
Im Zuge der Rasenpflege sollte auch der Rasenmäher aus dem Winterschlaf geholt werden. Vor dem ersten Einsatz ist eine gründliche Wartung ratsam. Dazu gehört die Reinigung des Mähwerks von alten Grasresten sowie die Kontrolle des Messers. Ein scharfes Messer sorgt für einen sauberen Schnitt und verhindert, dass die Grashalme ausfransen, was Krankheiten begünstigen kann. Bei Benzinrasenmähern sollte zudem der Ölstand überprüft, gegebenenfalls gewechselt und alter Kraftstoff auf dem Wertstoffhof entsorgt werden. Ein Blick auf Zündkerze, Luftfilter und Kabel lohnt sich ebenfalls. Wer diese Wartungsarbeiten frühzeitig erledigt, vermeidet böse Überraschungen zur Hauptsaison.
Neben Zierpflanzen und Rasen beginnt im März auch die Zeit der ersten Aussaaten im Nutzgarten. Zwar ist der Boden oft noch kühl, doch einige robuste Gemüsesorten kommen damit gut zurecht. Dazu zählen beispielsweise Radieschen, Spinat, Feldsalat, Pflücksalat, Möhren und Erbsen. Wichtig ist, den Boden vor der Aussaat gut vorzubereiten. Er sollte locker, unkrautfrei und mit reifem Kompost angereichert sein. Staunässe gilt es unbedingt zu vermeiden, da junge Keimlinge empfindlich darauf reagieren.
Für wärmeliebende Pflanzen wie Tomaten, Paprika oder Auberginen ist es im Freiland noch zu früh. Sie können jedoch bereits jetzt auf der Fensterbank oder im Gewächshaus vorgezogen werden. Das Vorziehen ermöglicht einen Wachstumsvorsprung und führt später zu einer früheren Ernte. Dabei sollte auf ausreichend Licht, gleichmäßige Feuchtigkeit und moderate Temperaturen geachtet werden.
Der März ist außerdem ein guter Zeitpunkt, um Beete zu planen, Gartenwerkzeuge zu überprüfen und kleinere Reparaturen vorzunehmen. Spaten, Harken und Scheren sollten gereinigt und gegebenenfalls geschärft werden. Auch Zäune, Hochbeete und Wege lassen sich jetzt gut instand setzen, bevor die Pflanzen wieder kräftig wachsen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Der März markiert den sanften Start in die neue Gartensaison. Mit Bedacht ausgeführte Arbeiten legen den Grundstein für gesunde Pflanzen, einen dichten Rasen und eine reiche Ernte. Wer jetzt aufmerksam und mit Freude im Schrebergarten tätig ist, wird in den kommenden Monaten mit umso mehr Wachstum, Blüten und Genuss belohnt.
Kirschlorbeer im Schrebergarten – beliebter Klassiker mit Schattenseiten
Der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) ist aus vielen Schrebergärten kaum wegzudenken - ja, auch in meinem Garten ist er wiederzufinden. Als immergrüne Heckenpflanze erfreut er sich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit. Seine dichten, glänzenden Blätter bieten ganzjährig Sichtschutz, und er gilt als robust sowie pflegeleicht. Doch so verbreitet der Kirschlorbeer auch ist – seine Verwendung ist nicht unumstritten. Ein genauer Blick auf Vor- und Nachteile lohnt sich.
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Zu den größten Vorteilen des Kirschlorbeers zählt ohne Zweifel sein schnelles Wachstum. Bereits nach wenigen Jahren bildet er eine blickdichte Hecke, was ihn besonders für Gartenfreunde attraktiv macht, die rasch Privatsphäre schaffen möchten. Zudem ist er winterhart und behält selbst in der kalten Jahreszeit sein Laub. Das sorgt nicht nur für ein gepflegtes Erscheinungsbild, sondern schützt den Garten auch im Winter vor neugierigen Blicken.
Ein weiterer Pluspunkt ist seine Anspruchslosigkeit. Kirschlorbeer kommt mit unterschiedlichen Bodenarten zurecht und gedeiht sowohl in sonnigen als auch in halbschattigen Lagen. Auch längere Trockenperioden übersteht er meist problemlos. Ein bis zwei Rückschnitte pro Jahr reichen in der Regel aus, um die Hecke in Form zu halten.
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Trotz dieser Vorteile gibt es jedoch auch gewichtige Nachteile, die zunehmend diskutiert werden. Aus ökologischer Sicht gilt der Kirschlorbeer als problematisch. Zwar trägt er im Frühjahr weiße Blüten, diese werden von heimischen Insekten jedoch kaum genutzt. Im Vergleich zu einheimischen Gehölzen wie Hainbuche oder Liguster bietet der Kirschlorbeer nur wenig Nahrung für Bienen, Schmetterlinge und andere Tiere. Auch seine Beeren sind für viele Vogelarten wenig attraktiv und für den Menschen sogar giftig!
Hinzu kommt, dass der Kirschlorbeer als invasive Pflanze eingestuft wird - was übrigens auch schon für den Schmetterlingsflieder gilt. In manchen Regionen breitet er sich unkontrolliert aus und verdrängt heimische Pflanzenarten. Seine dichten Wurzeln und das immergrüne Blattwerk lassen kaum Licht an den Boden, wodurch andere Pflanzen kaum eine Chance haben. In naturnahen Gärten und Kleingartenanlagen mit ökologischem Anspruch wird er daher zunehmend kritisch gesehen.
Ein weiterer Nachteil ist der Pflegeaufwand, der oft unterschätzt wird. Aufgrund seines starken Wachstums kann ein regelmäßiger und kräftiger Rückschnitt notwendig werden. Das Schnittgut ist vergleichsweise schwer und lässt sich nur langsam kompostieren und sollte daher nicht auf dem eigenen Kompost entsorgt werden. Zudem reagieren ältere Pflanzen empfindlich auf radikale Schnitte, was zu kahlen Stellen führen kann.
Fazit: Der Kirschlorbeer ist eine praktische und optisch ansprechende Heckenpflanze, die vor allem durch ihre Robustheit und den ganzjährigen Sichtschutz überzeugt. Gleichzeitig bringt sie ökologische Nachteile mit sich, die im modernen Schrebergarten nicht außer Acht gelassen werden sollten. Wer Wert auf Artenvielfalt und Naturnähe legt, sollte über heimische Alternativen nachdenken. Letztlich bleibt die Entscheidung eine Frage der persönlichen Prioritäten – zwischen Ordnung, Komfort und Verantwortung für die Natur.
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Termine:
07.03.26 15 Uhr Skat- und Kniffelturnier
01.03. 26 und 15.03.26 10:30 Uhr bis 13 Uhr Gärtnertreff im Vereinshaus
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Der Bezirksverband und seine Aufgaben!
Unsere Aufgabe ist es, das Kleingartenwesen zu fördern, für die Bereitstellung neuer und die Sicherstellung vorhandener Kleingartenflächen Sorge zu tragen und Kleingartenanlagen der übrigen Bevölkerung als zusätzliches öffentliches Grün zu erhalten. Durch fachliche Beratung und Information stellen wir die kleingärtnerische Nutzung unserer Gärten sicher.
Als Kleingärtner - oder Gartenfreunde, wie wir uns heute lieber nennen - genießen wir unsere Freizeit in unseren selbst gestalteten und genutzten Gärten, häufig inmitten der Stadt, in der wir leben. Wir gestalten und pflegen im Rahmen der Gemeinschaftsarbeit die Wege und Freianlagen und bieten unseren Mitbürgern dadurch attraktive Erholungsräume.
Im städtischen Raum sind die Kleingartenanlagen wichtige Trittsteine für heimische Tier- und Pflanzenarten. Wir schützen diese Arten insbesondere dadurch, dass wir unsere Gärten natur- und umweltschonend bewirtschaften und insbesondere auf den Einsatz von Pflanzenbehandlungsmitteln verzichten.
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Verantwortlich für diesen Newsletter:
Kleingärtner-Bezirksverband Lüneburg e.V., Bleckeder Landstr. 68, 21337 Lüneburg
Telefon: 04131/840599, E-Mail: kbv-lueneburg@t-online.de
Vertreten durch den 1. Vorsitzenden Sascha Rhein.
Registergericht: Amtsgericht Lüneburg, Registernummer: 20 VR 449
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